
Als
ich 14 war, mochte ich die englische Reitweise nicht mehr und
wechselte recht schnell zum Westernreiten. Ich fand es cool wie man
da so lässig ritt. Um mehr zu erfahren, kaufte ich mir
Westernzeitschriften und Bücher folgten ebenso. Ich versuchte auch
in meiner Umgebung einen Trainer mit Schulpferden zu finden, was
jedoch unmöglich war. Schließlich durfte ich in meiner
Geburtstagswoche Ferien auf einem Westernhof in Seesen machen, die
dort Appaloosas züchteten. Ich erhoffte mir dort einiges zu lernen.
Allerdings war die Woche ein Disaster und am Ende wusste ich fast
genauso viel vorher. In den nächsten Jahren hatte ich auch keinen
Erfolg irgendwo Unterrricht zu bekommen, allerdings bot mir die
Schwester meiner besten Freundin an ab und zu ihre Western gerittene
Araberstute zu reiten. Bei dem Angebot schlug ich natürlich
zu, auch wenn es nicht oft war. Ich hat mir geholfen mir selbst das
Westernreiten ein wenig beizubringen. Zuvor hatte ich ein Buch
gekauft, das eine gute Anfängerhilfe war und grötenteils den
Trainer ersetzen konnte. Jedes Mal hat es mir sehr viel Spaß
gemacht, auch wenn ich abends Muskelkater hatte. Ich hatte
auch Glück, dass in meienr Umgebung jedes Jahr ein sogenanntes Rodeo
stattfand, wo es aber nur Westernreitdisziplinen gab, also kein
richtiges Rodeo. Später ging ich für fast 1 1/2 Jahre nach
Calgary, Kanada, und erhoffte mir wenigstens dort das Westernreiten
erlernen zu können. Doch auch das war nicht der Fall. Dennoch war
ich ein Mal reiten auf dem Pferd meiner Freundin von dort.